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Mörser einbrennen. Ein neuer Mörser sieht erstmal richtig gut aus. Schwer, massiv, hochwertig – genau das, was man sich für Gewürze, Kräuter und frische Aromen wünscht.
Der Fehler, den viele machen:
👉 Sie benutzen ihn einfach direkt.
Genau das solltest du nicht tun.
Denn auch wenn es oft „Mörser einbrennen“ heißt, geht es in Wahrheit um etwas anderes: das Einschleifen der Oberfläche. Und das hat einen ganz entscheidenden Einfluss auf Geschmack und Ergebnis.
Ich habe meinen neuen Granitmörser genau so vorbereitet, wie man es machen sollte – und dabei einen ziemlich spannenden Effekt beobachtet.
Mörser einbrennen? Eigentlich ist es Einschleifen
Der Begriff „Einbrennen“ ist eigentlich nicht ganz korrekt.
Anders als z. B. beim Einbrennen von Gusseisen entsteht hier keine Schutzschicht durch Hitze oder Fett.
Was wirklich passiert:
- feine Steinpartikel werden gelöst
- Produktionsrückstände entfernt
- die Oberfläche wird geglättet
👉 Deshalb ist „Einschleifen“ eigentlich der richtige Begriff.
Trotzdem:
Da die meisten nach „Mörser einbrennen“ suchen, bleibe ich bei beiden Begriffen.
Die Reis-Methode – und was wirklich passiert
Ich habe mich für die klassische Reis-Methode entschieden.
Einfach:
- eine Handvoll trockenen Reis in den Mörser
- mit dem Stößel so lange reiben, bis Mehl entsteht
Soweit die Theorie.
Der Moment, der den Unterschied macht
Was dabei wirklich interessant war:
👉 Der Reis war alles – nur nicht weiß.
Stattdessen wurde er:
- leicht grau
- teilweise sogar richtig „schmutzig“ in der Farbe
Und genau das ist der Punkt, den viele unterschätzen.
Das, was du da siehst, sind:
- feine Steinpartikel
- Rückstände aus der Produktion
Und genau die willst du nicht in deinem Essen haben.
Warum du den Vorgang wiederholen solltest
Ich habe den Prozess insgesamt drei Mal wiederholt.
Und erst beim letzten Durchgang war klar:
👉 Der Reis bleibt wirklich weiß
Das ist der Moment, an dem du weißt:
👉 Jetzt ist der Mörser sauber genug für den Einsatz
Alles davor ist eigentlich nur Vorbereitung.
Der zweite Schritt: Salz und Chili
Nach dem Reis habe ich noch einen Schritt draufgesetzt:
- grobes Salz
- getrocknete Chili
Beides zusammen im Mörser fein zerreiben.
Warum das sinnvoll ist:
- Salz wirkt wie ein natürliches Schleifmittel
- Chili bringt direkt erste Aromen ins Spiel
- letzte Rückstände werden gelöst
Und ganz ehrlich:
Das fühlt sich schon deutlich mehr nach „echter Nutzung“ an als der Reis.
Reinigung – bewusst simpel
Nach dem Einschleifen:
- einfach mit einem trockenen Tuch auswischen
- kein Wasser, kein Spülmittel
Gerade Granit kann Gerüche aufnehmen – das willst du vermeiden. Mörser einbrennen ist fast abgeschlossen.
Der erste echte Einsatz: Chimichurri
Nach der Vorbereitung wollte ich direkt wissen, was der Mörser kann.
Also gab es etwas, das perfekt dafür ist:
👉 Chimichurri
Warum gerade Chimichurri?
Weil du hier alles hast:
- Kräuter
- Knoblauch
- Gewürze
- Öl
Also genau das, wofür ein Mörser gemacht ist.
Zubereitung im Mörser
Ich bin ganz klassisch vorgegangen:
- Knoblauch und Chili zuerst zerreiben
- Salz dazugeben
- Kräuter Schritt für Schritt einarbeiten
- Zum Schluss Olivenöl unterheben
Was sofort auffällt:
👉 Die Konsistenz ist komplett anders als im Mixer
- gröber
- rustikaler
- deutlich intensiver im Geschmack
Warum ein Mörser geschmacklich überlegen ist
Ein Mixer schneidet.
Ein Mörser zerdrückt.
Das klingt simpel, macht aber einen riesigen Unterschied:
- ätherische Öle treten stärker aus
- Aromen verbinden sich besser
- die Struktur bleibt erhalten
Gerade bei:
- Rubs
- Marinaden
- Finishern
ist das ein echter Vorteil.
Der Mörser im Alltag – lohnt sich das?
Ganz ehrlich:
Ein Mörser ist kein Must-Have für jeden.
Aber wenn du:w
- gerne grillst
- mit Gewürzen arbeitest
- Wert auf Geschmack legst
dann ist er eines dieser Tools, die man schnell nicht mehr missen will.
Im Video „Mörser einbrennen“ zeige ich Euch, wie ich diesen zum ersten mal benutzt habe:
Wenn du dir den Mörser anschauen willst
Ich habe den Mörser, den ich hier verwendet habe, hier gefunden:
Mit dem Code TOBIGRILLT10 kannst du zusätzlich sparen.
Fazit
Der größte Fehler ist nicht der falsche Mörser.
Der größte Fehler ist, ihn einfach direkt zu benutzen.
Die Reis-Methode zeigt ziemlich deutlich, warum das keine gute Idee ist.
Was dabei an Rückständen rauskommt, willst du definitiv nicht im Essen haben.
Mit ein bisschen Vorbereitung:
- 2–3 Durchgänge Reis
- etwas Salz und Chili
- einfache Reinigung
machst du aus einem neuen Mörser ein Werkzeug, das dir langfristig richtig Spaß macht.
Und spätestens beim ersten selbstgemachten Chimichurri merkst du:
👉 Der Aufwand hat sich gelohnt.
Euer Tobias
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