500 g Dry-Aged Ribeye für einen Smashburger

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Dry-Aged Burger – 500 g Dry-Aged Ribeye, drei Smash-Patties, geschmolzener Cheddar und knuspriger Bacon – gemeinsam mit Sebastian von Untertage BBQ wird aus einem edlen Steak ein außergewöhnlicher Burger.

Ein gutes Dry-Aged Ribeye ist eigentlich ein Stück Fleisch, bei dem die klassische Zubereitung beinahe auf der Hand liegt: Grill oder Feuerplatte, ordentlich Hitze, eine schöne Kruste und anschließend ein saftiges Steak auf dem Teller.

Doch manchmal darf man genau das Gegenteil machen.

Man kann das schöne Steak nehmen und es einfach durch den Fleischwolf schicken.

Genau das ist bei diesem Dry-Aged Burger passiert.

Sebastian von Untertage BBQ war zu Gast und hatte eine Burger-Idee im Gepäck, die hervorragend zum Ruf des Gastgebers passte. Denn wer Tobias kennt, weiß: Mit dem Begriff Steakzerstörer kann durchaus etwas angefangen werden.

Ein 500 Gramm schweres Dry-Aged Ribeye von Yourbeef wurde kurzerhand gewolft, in drei Portionen geteilt und anschließend auf der Feuerplatte zu Smashburger-Patties verarbeitet.

Dazu kamen geschmolzener Cheddar, knuspriger Bacon, frisches Gemüse, eingelegte Gurken, eine unkomplizierte Burgersauce und schwarze Burger Buns mit einer leichten Currynote.

Das Ergebnis ist ein Dry-Aged Burger, der eigentlich erstaunlich einfach aufgebaut ist – aber gerade deshalb richtig gut funktioniert.

Ein Dry-Aged Ribeye als Burger?

Die Idee klingt zunächst tatsächlich ein wenig verrückt.

Ein Dry-Aged Ribeye wird über einen längeren Zeitraum gereift. Während dieser Reifung verändert sich das Fleisch, entwickelt intensivere Aromen und bekommt die Eigenschaften, die Dry-Aged-Fleisch bei vielen Grillfans so beliebt machen.

Normalerweise würde ein solches Stück Fleisch wohl kaum jemand mit dem Fleischwolf bekannt machen.

Hier wurde genau das gemacht.

Das 500 Gramm schwere Ribeye wurde gewolft und anschließend zu drei gleich großen Fleischportionen verarbeitet.

Das ist natürlich eine Form der Steakzerstörung.

Aber eben eine sehr bewusste.

Denn beim anschließenden Smashen geht es nicht darum, das Fleisch möglichst schonend zu behandeln. Ganz im Gegenteil: Das gewolfte Fleisch wird auf eine sehr heiße Feuerplatte gelegt und mit einem Smasher kräftig flachgedrückt.

Dadurch entsteht eine große Kontaktfläche zur heißen Platte.

Und genau diese Kontaktfläche sorgt für die kräftige Kruste und die intensiven Röstaromen, die einen guten Smashburger ausmachen.

Das Dry-Aged Ribeye bekommt dadurch eine völlig andere Bühne als beim klassischen Steak.

Zu Gast: Sebastian von Untertage BBQ

Für dieses kleine kulinarische Experiment war Sebastian von Untertage BBQ zu Gast.

Gemeinsam entstand die Idee, aus dem Dry-Aged Ribeye einen Burger zu bauen, der gar nicht unbedingt versucht, besonders kompliziert zu sein.

Denn bei einem guten Burger muss nicht zwangsläufig eine lange Zutatenliste auf dem Tisch liegen.

Viel wichtiger ist, dass die einzelnen Komponenten miteinander funktionieren.

Genau das war hier der Fall.

Das kräftige Fleisch trifft auf geschmolzenen Cheddar. Der knusprige Bacon bringt Salz und Crunch. Tomate, Salat und Gurken sorgen für Frische. Die Sauce verbindet die Zutaten miteinander.

Und dann gibt es noch die schwarzen Burger Buns mit Currynote und Maisflakes.

Alles zusammen ergibt einen Burger, der deutlich mehr kann, als sein eigentlich einfacher Aufbau vermuten lässt.

🎥 Das Video zum Dry-Aged Burger

Wer den kompletten Aufbau des Burgers sehen möchte, findet hier das passende Video.

Sebastian und Tobias zeigen darin, wie das Dry-Aged Ribeye gewolft, auf der Feuerplatte gesmasht und anschließend mit Cheddar, Bacon und den weiteren Zutaten zum fertigen Burger aufgebaut wird.

Besonders sehenswert ist dabei die Zubereitung des Bacons. Statt ihn einfach als Streifen auf den Burger zu legen, wird er nach dem krossen Anbraten zerbröselt.

Warum das einen Unterschied macht, zeigt sich spätestens beim ersten Biss.

Das Dry-Aged Ribeye wird zum Smashburger

Für die Patties wurde das gewolfte Ribeye in drei gleich große Portionen geteilt.

Aus jeder Portion wurde eine lockere Kugel geformt. Dabei sollte das Fleisch nicht unnötig fest zusammengedrückt werden. Die lockere Struktur hilft später beim Smashen und sorgt dafür, dass das Patty nicht zu kompakt wird.

Die Feuerplatte wurde ordentlich aufgeheizt.

Anschließend kamen die Fleischkugeln direkt auf die heiße Oberfläche.

Mit dem Smasher wurden sie kräftig flachgedrückt.

Gerade dieser Schritt ist entscheidend. Je größer die Kontaktfläche zwischen Fleisch und heißer Platte ist, desto stärker kann die Oberfläche des Patties rösten.

Nach ungefähr zwei Minuten wurden die Patties gewendet.

Jetzt kam der Cheddar ins Spiel.

Auf jedes Patty wurden zwei Scheiben Cheddar gelegt. Anschließend wurde eine Burgerglocke darübergesetzt.

Unter der Glocke kann der Käse durch die eingeschlossene Hitze besonders schön schmelzen und sich über das gesamte Patty legen.

Das Ergebnis: eine kräftig geröstete Außenseite, saftiges Fleisch und eine ordentliche Schicht geschmolzener Cheddar.

Schwarze Burger Buns mit Currynote

Auch bei den Burger Buns gab es eine kleine Überraschung.

Sebastian hatte schwarze Burger Buns mitgebracht, die nicht nur durch ihre Farbe auffielen. Sie besaßen außerdem eine leichte Currynote.

Statt klassischem Sesam waren kleine Maisflakes auf der Oberfläche zu finden.

Damit bekommt der Dry-Aged Burger bereits beim Bun einen etwas anderen Charakter.

Die leichte Currynote bringt eine zusätzliche Würze mit, während die Maisflakes für eine ungewöhnliche Optik sorgen.

Bevor die Buns belegt wurden, kamen sie allerdings noch kurz auf die Feuerplatte.

Dafür wurden die Schnittflächen mit etwas Butter bestrichen und anschließend auf der heißen Platte angeröstet.

Das sorgt für ein leicht knuspriges Inneres und verhindert gleichzeitig, dass das Bun später durch Sauce und Fleisch zu schnell durchweicht.

Eine einfache Burgersauce mit Gurkenwasser

Für die Sauce wurde bewusst kein kompliziertes Rezept benötigt.

Drei Esslöffel Ketchup, zwei Esslöffel Mayonnaise und ein Esslöffel Senf bilden die Grundlage.

Dazu kommt etwas Gurkenwasser und eine Auswahl an Gewürzen.

Das Gurkenwasser ist dabei mehr als nur ein kleiner Zusatz.

Durch seine Säure bekommt die Sauce etwas Frische und bildet einen schönen Gegenpol zu den kräftigen Zutaten des Burgers.

Gerade Cheddar und Bacon bringen viel Würze und Fett mit. Eine leicht säuerliche Komponente hilft dabei, den Geschmack auszugleichen.

Die Sauce ist damit ein gutes Beispiel dafür, dass eine Burgersauce nicht kompliziert sein muss.

Ketchup für Süße und Tomatenaroma, Mayonnaise für Cremigkeit, Senf für Würze und Gurkenwasser für die Säure.

Mehr braucht es für diesen Burger nicht.

Der Bacon wird zerbröselt

Eine der interessantesten Ideen bei diesem Dry-Aged Burger ist gleichzeitig eine der einfachsten.

Der Bacon wurde zunächst auf der Feuerplatte schön kross gebraten.

Danach kam er nicht direkt als Streifen auf das Patty.

Stattdessen wurde er in einer Schüssel zerbröselt.

Das klingt zunächst nach einer Kleinigkeit. Beim Essen macht es jedoch einen deutlichen Unterschied.

Bei einer normalen Bacon-Scheibe besteht immer die Gefahr, dass sie beim ersten Biss verrutscht oder komplett aus dem Burger gezogen wird.

Die kleinen Baconstücke verteilen sich dagegen über die gesamte Fläche.

Dadurch bekommt nahezu jeder Biss etwas von dem knusprigen Bacon ab.

Besonders gut funktioniert das in Verbindung mit dem geschmolzenen Cheddar. Die kleinen Baconstücke setzen sich in den Käse und verbinden sich mit ihm.

So entsteht eine Mischung aus cremigem Käse und knusprigem Bacon, die sich gleichmäßig über das Patty verteilt.

Dieser kleine Trick ist deshalb eine Idee, die sich nicht nur für einen Dry-Aged Burger eignet. Auch bei klassischen Cheeseburgern kann zerbröselter Bacon eine interessante Alternative zur ganzen Bacon-Scheibe sein.

Salat, Tomate, Zwiebeln und Gurken

Bei einem kräftigen Burger braucht es auch Zutaten, die Frische und etwas Säure mitbringen.

Der Eisbergsalat wurde klein geschnitten und sorgt für knackigen Biss.

Eine große Tomate wurde in Scheiben geschnitten.

Die Zwiebeln wurden fein gewürfelt.

Dazu kamen eingelegte Gurkenscheiben.

Gerade die Gurken spielen bei diesem Burger eine wichtige Rolle. Durch ihre Säure bringen sie einen frischen Kontrast zum Dry-Aged-Rind, dem Cheddar und dem Bacon.

Auch die Zwiebeln sorgen dafür, dass der Burger nicht ausschließlich aus weichen Komponenten besteht.

So entsteht beim Essen ein Wechsel aus saftig, cremig, knusprig und knackig.

So wird der Dry-Aged Burger aufgebaut

Jetzt kommt alles zusammen.

Auf die Unterseite des angerösteten schwarzen Buns kommt zunächst etwas von der Burgersauce.

Darauf wird das Smash-Patty mit dem geschmolzenen Cheddar gesetzt.

Anschließend kommen die fein gewürfelten Zwiebeln auf den Käse.

Darauf wird der zerbröselte Bacon verteilt.

Es folgen zwei Scheiben Tomate und einige eingelegte Gurkenscheiben.

Die Oberseite des Buns bekommt ebenfalls etwas Sauce.

Anschließend wird der Burger damit abgeschlossen.

Damit ist der Dry-Aged Burger fertig.

Optisch fällt vor allem das schwarze Bun auf. Beim Anschneiden und ersten Biss zeigt sich dann, was tatsächlich in diesem Burger steckt: kräftig geröstetes Dry-Aged-Rind, geschmolzener Cheddar, knuspriger Bacon und die frischen Zutaten.

Warum Dry-Aged Ribeye als Burger funktioniert

Die Kombination aus Dry-Aged Ribeye und Smashburger klingt ungewöhnlich, funktioniert geschmacklich aber aus mehreren Gründen.

Beim klassischen Ribeye steht die Struktur des Steaks im Mittelpunkt. Die Marmorierung, die Textur und die Kruste machen den Reiz aus.

Beim Dry-Aged Burger wird das Fleisch dagegen gewolft.

Damit verändert sich die Textur komplett.

Gleichzeitig entsteht durch das Smashen eine besonders große Oberfläche. Diese kommt direkt mit der heißen Feuerplatte in Kontakt und kann dadurch kräftig rösten.

Die Röstaromen werden zu einem wesentlichen Bestandteil des Geschmacks.

Das Dry-Aged-Fleisch bringt dabei seine eigene Aromatik mit.

Es entsteht also nicht einfach ein gewöhnlicher Burger mit einem teuren Stück Fleisch. Die Zubereitungsart verändert das Produkt grundlegend.

Das Ergebnis ist kein Steakersatz.

Es ist ein eigenständiger Burger.

Und genau so sollte er auch betrachtet werden.

Ein einfacher Burger mit vielen kleinen Details

Der fertige Dry-Aged Burger ist eigentlich gar nicht besonders kompliziert.

Das Fleisch.

Cheddar.

Bacon.

Salat.

Tomate.

Zwiebeln.

Gurken.

Sauce.

Bun.

Mehr Zutaten braucht es nicht.

Der Unterschied entsteht durch die Details.

Das Dry-Aged Ribeye wird gewolft.

Das Fleisch wird auf der Feuerplatte gesmasht.

Der Cheddar wird unter der Burgerglocke geschmolzen.

Der Bacon wird kross gebraten und anschließend zerbröselt.

Die Buns werden mit Butter angeröstet.

Die Sauce bekommt Gurkenwasser.

Und die schwarzen Buns bringen eine leichte Currynote mit.

Genau solche Kleinigkeiten sorgen dafür, dass aus einem einfachen Cheeseburger etwas Eigenständiges entsteht.

Zutaten für drei Dry-Aged Burger

Für den Burger werden folgende Zutaten benötigt:

Fleisch und Käse

Burgersauce

  • 3 EL Ketchup
  • 2 EL Mayonnaise
  • 1 EL Senf
  • etwas Gurkenwasser
  • Gewürze nach Geschmack

Weitere Zutaten

  • 3 schwarze Burger Buns mit leichter Currynote
  • Maisflakes auf den Buns
  • Eisbergsalat
  • 1 große Tomate
  • Zwiebeln
  • Bacon
  • eingelegte Gurkenscheiben
  • Butter zum Toasten der Buns

Zubereitung des Dry-Aged Burgers

Das Dry-Aged Ribeye wird gewolft und anschließend in drei gleich große Portionen geteilt. Die Portionen locker zu Kugeln formen und bis zur Zubereitung kalt halten.

Für die Sauce Ketchup, Mayonnaise und Senf miteinander verrühren. Etwas Gurkenwasser und Gewürze dazugeben und alles gründlich vermischen.

Eisbergsalat klein schneiden, die Tomate in Scheiben schneiden und die Zwiebeln fein würfeln.

Den Bacon auf der heißen Feuerplatte knusprig braten und anschließend in kleine Stücke zerbröseln.

Die Feuerplatte kräftig aufheizen und die Fleischkugeln daraufsetzen. Mit einem Smasher kräftig flachdrücken. Die Patties ungefähr zwei Minuten braten, anschließend wenden und jeweils mit zwei Scheiben Cheddar belegen.

Eine Burgerglocke aufsetzen und den Käse vollständig schmelzen lassen.

Die Burger Buns aufschneiden, mit Butter bestreichen und die Schnittflächen kurz auf der Feuerplatte anrösten.

Zum Aufbau zunächst etwas Sauce auf die Unterseite des Buns geben. Das Smash-Patty mit dem geschmolzenen Cheddar daraufsetzen. Zwiebeln und zerbröselten Bacon darauf verteilen.

Anschließend Tomate und eingelegte Gurkenscheiben auflegen.

Die Oberseite des Buns ebenfalls mit etwas Sauce bestreichen und den Burger damit abschließen.

Fazit: Manchmal muss ein Steak zerstört werden

Ein Dry-Aged Burger ist sicherlich nicht die klassische Verwendung für ein hochwertiges Ribeye.

Genau deshalb macht er Spaß.

Aus 500 Gramm Dry-Aged Ribeye entstehen drei kräftige Smash-Patties. Die Feuerplatte sorgt für eine intensive Kruste, der Cheddar schmilzt unter der Burgerglocke und der zerbröselte Bacon verteilt sich so über das Patty, dass praktisch jeder Biss etwas von seinem knusprigen Geschmack abbekommt.

Die frischen Zutaten und die Gurken bringen Balance, während die einfache Sauce alles miteinander verbindet.

Dazu kommen die schwarzen Burger Buns mit Currynote und Maisflakes, die dem Burger auch optisch einen eigenen Charakter geben.

Der Dry-Aged Burger zeigt damit vor allem eines: Hochwertiges Fleisch muss nicht immer auf die gleiche Art zubereitet werden.

Natürlich ist ein Dry-Aged Ribeye als Steak eine hervorragende Sache.

Aber es darf auch einmal durch den Fleischwolf.

Vor allem dann, wenn daraus anschließend ein Burger entsteht, bei dem jeder Biss ein bisschen nach Steakzerstörung schmeckt.

Und genau dafür ist der Steakzerstörer schließlich da.

Lust bekommen, das Steak selbst zu zerstören?

Dann ist dieser Dry-Aged Burger definitiv ein Kandidat für die nächste Runde auf der Feuerplatte.

Besonders der zerbröselte Bacon lohnt sich – denn wenn knuspriger Bacon und geschmolzener Cheddar in jedem Bissen landen, wird aus einem eigentlich einfachen Burger ziemlich schnell eine verdammt leckere Angelegenheit.

Wer den Burger nachbaut, darf gerne erzählen: Würde das eigene Dry-Aged Ribeye ebenfalls im Fleischwolf landen – oder bleibt das Steak doch lieber ein Steak?

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Euer Tobias

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